Diagramme und Notizen zu Kundendaten

Viele Werbestrategien setzen darauf, First-Party-Daten aus dem CRM in Kampagnen zu speisen. Das klingt nach Kontrolle — und ist es oft nicht. Sobald Segmente an Plattformen hochgeladen oder mit Lookalike-Modellen verknüpft werden, entstehen neue Verarbeitungszwecke.

Datenschutzfolgen zeigen sich hier besonders bei Altbeständen: Einwilligungen aus dem Newsletter-Opt-in decken selten die Weitergabe an Werbeplattformen. Auch berechtigte Interessen lassen sich nicht pauschal auf jede Zielgruppensegmentierung stützen.

Ein belastbarer Weg: Zweckbindung im CRM klar trennen, Werbezwecke neu einholen, wo nötig, und Uploads protokollieren. Ohne diese Trennung riskieren Teams, dass ein erfolgreiches Retargeting-Setup die gesamte First-Party-Strategie in Frage stellt.

In unseren Workshops arbeiten wir mit konkreten Segmentbeispielen aus dem Alltag der Teilnehmenden — nicht mit abstrakten Folien. So wird sichtbar, welche Listen bleiben dürfen und welche eine neue Einwilligungslinie brauchen.

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