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Was Sommerkampagnen im Lebensmitteleinzelhandel gerade erzählen

Einkaufstüten und Sommerlicht vor einem Laden

In den letzten sechs Wochen haben drei große Handelsmarken und zwei Discounter-Ketten neue Sommerfilme ausgespielt. Auffällig ist nicht die Produktnähe – die war immer da –, sondern die Rückkehr zu konkreten Orten: Marktplätze, Gärten, Bahnhofskioske.

Fachmedien loben die Handwerklichkeit der Settings, kritisieren aber die austauschbaren Voice-overs. Für Agenturen, die gerade Briefings für Herbstaktionen schreiben, lohnt der Blick auf die Tonlage der Nebenfiguren: Verkäuferinnen und Stammkunden bekommen mehr Text als früher, Markenbotschafter weniger.

Unsere Redaktion hat acht Spots und zwölf Plakatmotive nebeneinandergestellt. Das Muster: Regionalität wird gezeigt, nicht behauptet. Wer noch mit generischen „Heimat“-Slogans arbeitet, wirkt neben diesen Filmen blass.

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